November 4, 2004
@ 11:04 PM

Wenn eine Regierung soweit ist, daß sie den nationalen Feiertag aus kurzfristigen, taktischen Erwägungen abschaffen und für die eingebildete Hoffnung auf ein halbes Prozentchen Wachstum im nächsten Jahr verhökern will, dann ist das die bedingungslose Kapitulation vor der eigenen Inkompetenz. Und obwohl ich ganz sicherlich nicht dem rechten, nationalen politischen Rand zuneige, fällt mir nur ein einziges passendes Wort dazu ein: "Vaterlandsverrat".

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Friday, November 05, 2004 2:04:13 PM UTC
Der Feiertag wird gar nicht abgeschafft.
Jens
Friday, November 05, 2004 2:59:55 PM UTC
Den Feiertag durch die Verschiebung auf einen Sonntag "beliebig" zu machen ist eine faktische Abschaffung.
Clemens Vasters
Friday, November 05, 2004 9:52:50 PM UTC
Das Thema hat sich dann wohl gerade erledigt. Tagesschau.de meldet gerade, dass nicht am Einheitsfeiertag gedreht wird.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich überrascht und auch in gewissem Grad erfreut darüber bin, dass unsere Regierung sehr mutig ist. Denn zu diesem Vorstoß gehört eine Menge Mut. Die Regierung hat wieder mal gezeigt, dass sie opferbereit ist. Leider fehlt der Reformwille in großen Teilen der Bevölkerung. Und Reformen sind notwendig um Deutschland wieder auf Vordermann zu bringen. Deshalb sollte man Vorschläge nicht mit Begriffen wie "Scheißidee" und "Vaterlandsverrat" schmücken.

Btw. ich bin ein Ossi und hätte nichts dagegen gehabt, Deutschlands Einheit an einem Arbeitstag zu feiern.

So, wie wärs mit der Einführung eines permanenten 29. Februar? ;-)
Jens
Monday, November 08, 2004 4:13:46 PM UTC
Ha... 29. Februar... der war gut :-) Sehr gut sogar :-)

Ciao Marco
Marco
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